The Space Between

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Display

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Der Begriff »display« (»Ausfaltung«, »Entfaltung«) setzt sich zusammen aus dem lat. »dis«, entzwei, auseinander und »play«, Spiel. Unsere Bild(-schirm)welten entfalten Möglichkeitsräume vor unseren Augen und bringen damit scheinbar Licht ins Dunkel der an sich unwahrnehmbaren Datenströme. Dieser Form der Erkenntnisproduktion ist jedoch heute nicht mehr mit den Prämissen einer »Aufklärung« im Sinne des 18. Jahrhunderts theoretisch beizukommen. Durch die permanente »Ausfaltung« eines Außen ohne Innen ist das Display letztlich an Opazität und somit an Ungewissheit gebunden. Dies macht es erforderlich, die Perspektive auf die Infrastrukturen des play selbst zu richten: Durch welche Performanzen, Interaktionen und Balancing-Effekte können Ungewissheiten in diesen sozio-intelligenten Räumen (wie etwa beim Computer-Spiel) dennoch zur Aushandlung kommen? Welche Hinweise ergeben sich dadurch in Bezug auf die regulative Anpassungsfähigkeit intelligenter Systeme?

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