»Vollendungen«

Hannes Bajohr

Wenn man doch ein Indianer wäre, gleich bereit, und auf dem rennenden Pferde, schief in der Luft, immer wieder kurz erzitterte über dem zitternden Boden, bis man die Sporen ließ, denn es gab keine Sporen, bis man die Zügel wegwarf, denn es gab keine Zügel, und kaum das Land vor sich als glatt gemähte Heide sah, schon ohne Pferdehals und Pferdekopf. Wenn man doch ein Indianer wäre, der nicht auf einem Pferd durch die Luft fliegen wollte, sondern auf den schwarzen Schatten eines Adlers schwebte, der gerade auf dem Weg vorbeiflog, schon in der Luft, vorbei an den niederflatternden Adlerflügeln, an den schwarzen Augen, bis man ohne Adler und ohne Adlerflügel war, auf dem nackten Himmel, und das war schon das Land vor sich, ein schlafender Himmel, in dem man vielleicht einmal untergehen würde. Wenn man doch ein Indianer wäre, der sich das Land unter den Füßen zurückholte, das Land, auf dem man nicht Fuß fasste, das Land, nach dem man auch nicht griff. Wenn man doch ein Indianer wäre, der sich mit der Hand die Augen verband, bis man nicht mehr sah, bis man nicht mehr die Hand vor den Augen sah, bis man nicht mehr die Hand sah, dass die Hand die Augen band. Wenn man doch ein Indianer wäre, der nicht blind war, der nicht sah, der nicht die Hand am Auge fühlte, der nicht den Arm am Körper spürte, der nicht die Arme fühlte. Wenn man doch ein Indianer wäre, der nicht einen Augenblick außerhalb der Augen sah, außerhalb des eigenen Gesichts, abseits von jedem Gesicht, ein Indianer, der nicht mehr bei sich war, der nicht das eigene Gesicht sah, das Gesicht der anderen, das Gesicht der fremden Gesichter, das Gesicht der Gesichter.

Vollendungen

Das erste Lager, in das eine Frau interniert wird, ist das Schlaflager. Sie wird dort festgehalten, bis ein Mann sie nachts zu seinem Lager holt. Wenn er sie bei sich behält, wird sie ihm gehören, ihr Name wird ausgelöscht sein, und niemand wird mehr wissen, wer sie ist. Als erstes findet sie einen Platz im Schlaflager. Dort gibt es Platz, um sich hinzulegen, und hier ist es warm. Die Frau wird einige Zeit hier warten müssen. Es gibt Frauen, die jahrelang im Schlaflager bleiben, so wie ich einmal, und andere, die nur wenige Tage ausharren, ich selbst war jedoch eine von denen, die wochenlang dort blieben. Ich war eine der Ersten, die ihren Platz bekamen. Nach einigen Wochen wird sie weitergereicht, wenn ein Mann entschieden hat, dass er sie haben möchte. Der Mann wird seinen Namen hinter ihren setzen, und sie wird ihm gehören. Bis sie sein Lager verlässt, wird ihr Name ausgelöscht sein. Der Mann wird ihr neues Gesicht sein, er wird ihr neuer Name sein.

Vollendungen

Einen preis preisen kommt nicht zur sprache, es kommt nicht zur sache, kommt nicht zu lobpreis. Nur die geschäfte kommen zur sprache, zur sache, kommen zum lobpreis, kommen zum prangen, zum preisen, zum preispreisen. Der preis ist, was sich im geschäft bemisst. Das geschäft ist, was sich im preis bemisst. Dem geschäft ist der preis, was sich im preis bemisst. Dem preis ist das geschäft, was sich im geschäft bemisst. Sich gegenüberstehen die geschäfte und der preis, das geschäft und der preis. Sich gegenüberstehen die preise und die geschäfte, das preis und die geschäfte. Sich gegenüberstehen die preise und die preise, das preis und die preise. Was im geschäft ist, ist das geschäft, was im preis ist, ist der preis. Die geschäfte sind nichts als preise, die preise sind nichts als die geschäfte. Der preis ist nichts als der geschäft, was sich im geschäft bemisst, was sich im preis bemisst. Das geschäft ist nichts als der preis, was sich im preis bemisst, was sich im geschäft bemisst. Wenn nicht alles ist, was sich im preis bemisst, sondern das, was sich im preis bemisst, ist das, was sich im geschäft bemisst, so ist nicht alles, was sich im geschäft bemisst, sondern das, was sich im preis bemisst. Wenn nicht alles ist, was sich im geschäft bemisst, sondern das, was sich im geschäft bemisst, ist das, was sich im preis bemisst, so ist nicht alles, was sich im preis bemisst, sondern das, was sich im geschäft bemisst. Der preis ist, was sich im geschäft bemisst, das geschäft ist, was sich im preis bemisst. Das geschäft ist, was sich im preis bemisst, der preis ist das, was sich im preis bemisst. Und wenn die geschäfte dann vorbei sind, kommt das geschäft, das geschäftliche hinzu, das hinzu kommt zur sprache, zur sache, kommt zum prangen, zum preisen, zum preispreisen. Und wenn das geschäftliche geschäft endlich vorbei ist, kommt das geschäftlich geschäftlich hinzu, das hinzu kommt zur sprache, zur sache, kommt zum prangen, zum preisen, zum preispreisen. Und wenn das geschäftlich geschäftlich geschäftlich geschäftlich vorbei ist, kommt das geschäftlich geschäftlich geschäftlich geschäftlich geschäftlich hinzu, das hinzu kommt zur sprache, zur sache, kommt zum prangen, zum preisen, zum preispreisen. Und wenn das geschäftlich geschäftlich geschäftlich geschäftlich geschäftlich geschäftlich geschäftlich vorbei ist, kommt das geschäftlich geschäftlich geschäftlich geschäftlich geschäftlich geschäftlich geschäftlich geschäftlich hinzu, das hinzu kommt zur sprache, zur sache, kommt zum prangen, zum preisen, zum preispreisen.

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